Szenario

Digitalisierung des Verteilnetzes

 

Der Zubau volatiler, dezentraler Stromerzeuger stellt vielerorts die Netzbetreiber vor eine große Herausforderung. Über 95 Prozent der Erneuerbaren sind am Niederspannungsnetz angeschlossen. Die lokale Speicherung und der flexible Verbrauch in den einzelnen Gebäuden erschweren die Netzsteuerung zusätzlich. Auch der Umstieg auf Elektrofahrzeuge gefährdet die Netzstabilität, sofern sich kein intelligentes Lademanagement nutzen lässt.

 

Gleichzeitig bieten regenerative Stromerzeuger, flexibel schaltbare Verbraucher, steuerbare Stromspeicher, Wärmepumpen, BHKWs und Elektrofahrzeuge ein enormes Flexibilisierungspotential. Intelligent gemanagt sind sie nicht länger das Problem im zentralistischen Stromnetz, sondern die Lösung in einem dezentralen und smarten Netz!

Lösung

Der digitale Netzausbau

 

Die Datenkommunikation spielt im intelligenten Stromnetz eine entscheidende Rolle; zum einen für das Smart Metering, zum anderen für Smart-Grid-Szenarien wie der Netzzustandsüberwachung oder der Steuerung von Netzleittechnik. Für den Rollout intelligenter Messsysteme wird deshalb eine zuverlässige und flächendeckende Kommunikation benötigt, um in Millionen von Kellern den Zählplatz zu erreichen.

 

Neben dem gesetzlichen Pflicht-Rollout, der Stromverbraucher ab 6.000 kWh/Jahr betrifft, wird ein freiwilliger Rollout stattfinden. Denn viele Unternehmen haben die Chancen für neue Dienstleistungen erkannt. Die Nachfrage an einer sicheren Kommunikationsinfrastruktur zum Kunden wird daher weit höher sein, als der regulatorische Pflichteinbau vorsieht. Dies kann der örtliche Netzbetreiber nutzen und sein Verteilnetz zum omnipräsenten Datennetz ausbauen.

 

 

Vorteile der Powerline-Kommunikation

  • hohe Verfügbarkeit: Alle relevanten Punkte des Stromnetzes lassen sich direkt erreichen.
  • 100 Prozent Gebäudedurchdringung: auch zu den Zählpunkten im Untergeschoss
  • autarke Nutzung der eigenen Infrastruktur: unabhängig von der Leistung und Verfügbarkeit anderer Netze wie GPRS/ LTE oder Glasfaser
  • kostengünstig: keine laufenden Kosten für die Datenkommunikation dort wo PLC genutzt wird
  • beliebig skalierbar: Neue Zähler oder Messgeräte lassen sich jederzeit einfach in das bestehende PLC-Netz integrieren.

„Wir brauchen eine sichere und zuverlässige Vernetzung aller Akteure im Energienetz. Und die Stromleitung als Datenkabel zum Kunden bringt dem Netzbetreiber attraktive Zusatzerlöse.“

 

Georg Offner, Leiter Produktmanagement Smart Grid

Kundenprojekt: großflächiger Powerline-Rollout

devolo AG, Stromnetz Hamburg GmbH und Stromnetz Berlin GmbH haben ersten großflächigen Rollout mit 1.000 G3-PLC Modems durchgeführt.

 

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