Intelligente Kommunikation für E-Ladesäulen

Auf unseren Straßen sind immer mehr Fahrzeuge mit Elektroantrieb unterwegs, die eine flächendeckende und effiziente Ladeinfrastruktur benötigen. Für einen reibungslosen und schnellen Ladevorgang ist die smarte Datenübertragung zwischen Fahrzeug und Ladesäule essentiell. Nur so können Ladestände kommuniziert und Ladegeschwindigkeiten individuell an die Batterieausstattung des jeweiligen Fahrzeugs angepasst werden. Besonders wichtig ist die Vehicle-to-Grid-Kommunikation daher beim Highspeed-Laden mit Gleichstrom, sowie für Combined Charging Systems (CCS).

 

Die Lösung: Kommunikation über das Ladekabel

Abrechnungsmodelle und zusätzliche Dienstleistungen lassen sich über die Vehicle-To-Grid-Kommunikation umsetzen. Mit den Green PHY Modulen bietet devolo eine innovative Verbindung, die mittlerweile zum weltweiten Standard in der Ladesäulenkommunikation geworden ist. Die Datenverbindung wird hier via Powerline bei der Ladeverbindung zwischen Säule und E-Mobil hergestellt. Dieses Prinzip ermöglicht eine sichere Authentifizierung sowie eine umfassende Kommunikation zum Ladevorgang. Gleichzeitig können so Abrechnungsmodelle und sogar neue Services integriert werden.
 

Mit den devolo dLAN Green PHY-Produkten bieten wir dafür ein vorkonfiguriertes Modul auf Basis eines QCA7000 Chipsets an, das sehr vielfältig einsetzbar ist. Mit seinen Hardware-Interfaces und dem umfassenden Software Development Kit kann die devolo-Lösung mit minimalem Entwicklungsaufwand in verschiedenste Softwareumgebungen integriert werden.
 

Das Modul ist auch außerhalb der E-Mobilität einsetzbar: Es kann als Powerline-Lösung in smarten Geräten eingesetzt werden, um diese sehr effizient und schnell mit dem Internet der Dinge (IoT) zu verbinden.
 

Bezugsquelle: codico

Szenario

Smart-Grid-Kommunikation für effiziente E-Mobilität

 

Das Thema Elektromobilität gewinnt in Europa sprichwörtlich immer mehr an Fahrt. Viele Automobilhersteller bieten mittlerweile ein attraktives Portfolio an Elektrofahrzeugen und erreichen so eine neue Zielgruppe. Parallel wird das Netz an Ladesäulen feinmaschiger. Hierbei kann es aber zu Gefahren für die Netzstabilität kommen, insbesondere wegen des hohen Energiebezugs der Elektroautos und den daraus resultierenden starken Schwankungen. 

 

Das intelligente Energienetz setzt auf eine umfassende Kommunikation, um Ladesäulen bestmöglich zu integrieren. Durch die IP-basierte Datenverbindung mit dem Smart Grid ist eine permanente Messung und Regelung sichergestellt. So ist auch ein Lastausgleich durch die Verbindung der Ladesäulen untereinander möglich. Darüber hinaus sollen zukünftig die angeschlossenen Fahrzeuge dem Smart Grid bei Bedarf zusätzlich als Batterie dienen, um überschüssige Energie zu speichern.

Lösung

devolo bietet umfassende Kommunikationslösung

 

Um die Ladesäulen-Ensembles fit für das Smart Grid zu machen, ist eine Datenkommunikation in Echtzeit notwendig. devolo liefert hierfür mit der G3-PLC-Technik eine effiziente Kommunikationslösung, die sich problemlos auch nachträglich in Ladesäulen integrieren lässt. PLC verbindet die Ladesäulen untereinander und ermöglicht eine effiziente Verbindung zur Netzleitstelle.

Forschungsprojekte

Forschungsprojekt Progressus

Ladesäulen mit integrierten Speicherbatterien bilden ein Blockchain-basiertes Mikronetz.

 

 

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