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Pressemeldung vom 17.10.2012

devolo schließt umfangreichen Feldtest ab: G3-PLC wird integraler Bestandteil des Smart Grids

Aktuell entwickeln sich die Energienetze in eine dezentrale Struktur, die eine neue Form der Kommunikation zwischen Produzenten und Verbrauchern erforderlich macht. Gemeinsam mit der Vattenfall Europe Metering GmbH hat die devolo AG ein tragfähiges Konzept zur Datenkommunikation im Smart Grid realisiert und im Rahmen eines umfassenden Feldversuchs erfolgreich getestet. Das Ergebnis: G3-PLC eignet sich als integraler Bestandteil des intelligenten Energienetzes.

Die Themen dieser Pressemeldung:
- devolo: Kompetenter Partner für das smarte Energienetz
- Umfassender Feldversuch simuliert realistisches Szenario
- Funktionalität bewiesen: Marktreif für die Zukunft der Energienetze

Im Rahmen eines umfangreichen Feldversuchs hat devolo sein Modell für die Kommunikation im Smart Grid auf Basis der G3-PLC-Technik im Frequenzbereich von 150 bis 500 kHz in Zusammenarbeit mit Vattenfall auf Praxistauglichkeit geprüft. Dabei stand die Vattenfall Europe Metering GmbH als Partner für Netztechnik und Infrastruktur beratend zur Seite. Der Test unter Last hat die Bewährungsprobe mit Bravour bestanden; bislang erreichte Datenraten und Reichweiten werden deutlich übertroffen. Fazit: Die Schmalband-PLC-Kommunikationstechnologie im Frequenzbereich 150 bis 500 kHz für das intelligente Energienetz ist marktreif.

G3-PLC überzeugt bereits im Prequalifizierungstest
Im Smart Grid steht die G3-PLC-Lösung in direkter Konkurrenz zu anderen IP-basierten Kommunikationstechnologien wie zum Beispiel GPRS oder DSL. „In unseren ersten Prequalifizierungstests zeigte die G3-PLC Technik im Vergleich zu anderen Technologien einige entscheidende Vorteile. G3-PLC konnte hier mit guten Datenraten, auch bei Anlagen in sehr tief liegenden Untergeschossen überzeugen“, erläutert Ronny Stark, Projektleiter bei Vattenfall Europe Metering.

Umfassender Feldversuch simuliert realistisches Szenario
Die G3-PLC-Technik wurde in einem Vorabversuch auf einem Hamburger Betriebsgelände der Vattenfall getestet, wo viele Umrichter und elektrische Maschinen installiert sind. Es herrschen dort also für die Übertragung sehr schwierige Verhältnisse. Dennoch haben Hard- und Software hier einwandfrei funktioniert.
Als Schauplatz des eigentlichen, zukunftsweisenden Feldversuchs, wurde ein typisches städtisches Wohngebiet in Hamburg mit Ein- und Mehrfamilienhäusern sowie Kleingewerbe definiert. Dabei ist die Auswahl des Testfeldes unter den neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen, die den Einsatz von Messsystemen bei Anschlussnehmer und Anschlussnutzern mit einem Jahresverbrauch von mehr als 6.000 kWh pro Jahr vorschreiben, erfolgt. Der anzunehmende Bundesdurchschnitt für diesen Jahresverbrauch liegt zwischen 10 und 15 Prozent. Daher wurden im Feldversuch 22 Anschlussobjekte mit modernster Kommunikationstechnik ausgestattet. Dies entspricht ungefähr 10 Prozent der Zählpunkte im Feldversuch bzw. ungefähr 20 bis 30 Anschlussnehmer und Anschlussnutzer pro Ortsnetzstation.
Für den Datenaustausch zwischen den einzelnen Knotenpunkten kam die G3-PLC-Kommunikation zum Einsatz. Die Stromleitungen im Niederspannungsbereich können so zusätzlich zur IP-basierten Datenkommunikation genutzt werden. Dies ist im Smart Grid essentiell: Denn im Rahmen von modernen Stromnetzen werden eine Vielzahl von Daten zu Einspeisung und Verbrauch von Energie dynamisch erhoben. Der umfangreiche Test hat gezeigt, was PLC unter Last leisten kann und dass es für Applikationen der Zukunft bereit ist.

Funktionalität bewiesen
Im Feldversuch wurde auch die zeitliche und finanzielle Budgetierung der Ausrüstung des Testfelds als Segment eines Smart-Grid-Clusters untersucht. Nur wenige Mitarbeiter hatten in kürzester Zeit alle Messstellen errichtet. Dieses Ergebnis stellt beide Projektpartner zufrieden und beweist die Wirtschaftlichkeit der PLC-basierten Access-Kommunikation. Der darauf folgende Systemtest mit unterschiedlichen Lastsimulationen zeigte deutlich, dass die G3-PLC-Technik die Anforderungen aller Applikationen des heutigen und des zukünftigen Smart Grids erfüllen kann. Es konnte sowohl eine deutlich höhere Datenrate als auch eine verbesserte Reichweite im Vergleich zu den bisherigen PLC-Wettbewerbstechnologien erzielt werden.
Marktreif für die Zukunft der Energienetze
Die G3-PLC Technologie zeigt im Testfeld solide Eigenschaften, die für einen Einsatz im Smart-Grid der Zukunft sprechen. „Wir freuen uns über die Ergebnisse des Feldtests, die die Leistungsfähigkeit der Schmalband-PLC-Technik (150-500 kHz) im Access-Bereich beweisen und die Marktreife demonstrieren“, kommentiert Heiko Harbers, Vorstandsvorsitzender der devolo AG und ergänzt: „Mit Vattenfall Europe Metering haben wir einen starken Partner, mit dem wir gemeinsam nun konkrete Projekte umsetzen wollen.“

Kompetenz durch Konzentration.

Die devolo AG ist das führende europäische Unternehmen im Markt für Powerline-Kommunikationslösungen. Das Kernprodukt des Unternehmens ist dLAN®, eine Technologie, die flexible Netzwerke über Bestandsverkabelungen wie Strom- oder Koaxialleitungen ermöglicht. Powerline-Lösungen werden sowohl in Privathaushalten als auch im gewerblichen Umfeld eingesetzt und halten Einzug im Bereich zukunftsorientierter Energiedatenverteilung und Home Automation.

devolo investiert seine Entwicklungsressourcen in die Verbesserung der dLAN®-Technik durch eigene, patentierte Lösungen. Seit 2009 ist das weltweit operierende Unternehmen Weltmarktführer im Powerline-Segment. Zahlreiche Testsiege und Auszeichnungen sowie über sechzehn Millionen ausgelieferte Adapter belegen diesen Erfolg. Durch nachhaltiges Handeln steht devolo zu seiner Verantwortung gegenüber Kunden, Mitarbeitern und der Natur.
 

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Fax: +49(0)241-18279-999
presse@devolo.de
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